(entworfen und gezeichnet von Bettina Laux)


In der DTK-Gruppe Montabaur haben sich 2016 einige Mitglieder zusammengefunden, um die Nasen ihrer vierbeinigen Partner unter sachkundiger Leitung weiter zu trainieren und auch im Rahmen der Nachbereitung sehr angenehme Gemeinschaftserlebnisse regelmäßig zu pflegen. Das geschieht auf speziellen Trails auch in Gegenden mit unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit, weicher Boden wie z.B. Wald oder Feldweg und harter Boden wie z.B. im Stadtgebiet.


Sämtliche teilnehmenden Teams haben mindestens die Begleithundeprüfung (BHP), einige die "Erschwerte Begleithundeprüfung" (BHPS) erfolgreich im Abschnitt "Gehorsam" abgelegt und einige in sämtlichen Anteilen an einem Tag (BHPS-G).

 

Die Gespanne, also die Teams Mensch-Hund sind besonders auffällig gekennzeichnet, so tragen z.B. die Hundeführer/innen  in der Suchzeit zur Sicherheit gelbe Warnwesten.
Das hat den positiven Nebeneffekt, dass die Anwohner so gut wie nicht  misstrauisch sind, denn jemand mit "bösen Absichten" wie das Ausspionieren für Einbrüche würde dabei keine Kennzeichnung in Warnfarbe mit Aufschrift tragen. Genau so wurde es in vielen Gesprächen, die sich durch das Interesse der Anwohner ergaben, vor Ort festgestellt.

Nicht auf dem Foto:

Günter und Christine mit Raika und Toni; Irmgard mit Niko; Ruth und Wira



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Die Personensuche/das Mantrailing wird auch weiterhin mit viel Engagement und viel Freude, nicht zuletzt auch durch das regelmäßig erfolgreiche Suchen der Hunde unterschiedlicher Rassen, fortgesetzt.



Bei der Suche werden verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterschieden und trotz vieler Verleitungen orientiert sich der Hund ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person.
Bei der Personensuche werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht, und nicht wie bei der Fährtenarbeit zu einem sehr hohen Anteil die Bodenverletzungen.   Es wird ein Geruchsträger (z.B. eine Socke) mit dem Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet, um den Hund auf die Spur anzusetzen. Die Qualität des Geruchsträgers ist entscheidend für den Verlauf der Suche, die in urbaner Umgebung (städtisches Gebiet), somit mit unterschiedlichen Böden durchgeführt wird. Dabei werden unter anderem die Teamzusammensetzung, deren Ausbildungs- und Erfahrungsstand sowie der Finderwille des Hundes, spezielle methodisch-didaktische Grundsätze, die Streckenlänge und Streckenführung, die Dauer und das Gelände des Suchens und  die Sicherheit für Teams und den gesamten Personen- und Straßenverkehr berücksichtigt. Sicherheit hat bei allen Aktivitäten höchste Priorität.


Selbstverständlich muss auch die Personensuche mit dem Hund trainiert werden. Daher wird das Mantrailing in der DTK-Gruppe Montabaur sehr abwechslungsreich und -bei aller Ernsthaftigkeit- auch in aufgelockerter Atmophäre durchgeführt. Es macht allen Spaß!
Die Erfahrung zeigt, dass nach relativ kurzer Zeit eine sehr hohe Erfolgsquote -das Finden der versteckten Person- erreicht werden kann.

 

Stand: 30. November 2018  

 

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